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Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule

Gesundheitsförderung und Prävention sind essentielle Bestandteile einer nachhaltigen Schulentwicklung. Seit der „Jakarta Erklärung zur Gesundheitsförderung für das 21. Jahrhundert“ vom 25. Juli 1997 (Weltgesundheitsorganisation/WHO) wird Gesundheit als ein grundlegendes Menschenrecht betrachtet. In diesem Kontext wird Gesundheitsförderung als ein lebenslanger Prozess verstanden, der die Verantwortung für die eigene physische, psychische und mentale Gesundheit sowie die Gesundheit anderer umfasst.

Schulen spielen eine entscheidende Rolle, indem sie Schülerinnen und Schülern die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, um aktiv Einfluss auf ihre Gesundheit zu nehmen.

Eine gesundheitsförderliche Schulkultur zeichnet sich durch Respekt, Wertschätzung und aktive Partizipation aller Beteiligten der Schulgemeinschaft aus. Diese Elemente tragen zu einem positiven Schulklima und einer förderlichen Lernkultur bei. Gesundheitsförderung ist somit kein zusätzliches Anliegen, sondern ein zentraler Bestandteil jedes Schulentwicklungsprozesses.

Besonders im Hinblick auf die Gesundheit der Lehrkräfte und des sonstigen schulischen Personals kommt der Umsetzung von Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes eine besondere Bedeutung zu. Durch gezielte Maßnahmen können Lehrkräfte in ihrer physischen und psychischen Gesundheit gestärkt werden, was letztlich auch der gesamten Schulgemeinschaft zugutekommt.